Folklore Mythology

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By A. Grunenberg

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Greek Mythography in the Roman World

Through the Roman age the normal tales of Greek delusion had lengthy considering ceased to mirror pop culture. Mythology had develop into as a substitute a critical aspect in elite tradition. If one didn't understand the tales one wouldn't comprehend lots of the allusions within the poets and orators, classics and contemporaries alike; nor could one have the capacity to establish the scenes represented at the mosaic flooring and wall work on your cultivated associates' homes, or at the silverware on their tables at dinner.

Grimm language : grammar, gender and genuineness in the fairy tales

Grimm Language addresses a few concerns within the Grimms’ fairy stories from a (Germanic) linguist’s viewpoint. In sections facing the Grimms’ use of local dialect fabric, a number of grammatical buildings, and particular nouns and adjectives of their Children’s and family stories, the writer argues that the Grimms have been consciously or unconsciously following a couple of goals.

Medieval Oral Literature

Medieval literature is to a wide quantity in line with oral culture and permeated by way of a number of sorts of orality: literary texts have been generally learn aloud, up into the overdue center a long time; well known literature used to be frequently transmitted orally and played by way of public entertainers; and a few literary varieties have been formed by means of an oral historical past.

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I6: «Daß ich den Krieg als Gesundungsprozeß wie jede (auch tötlichste) Krankheit ansehe, hat ja natürlich nur den Sinn, daß ich auch den Krieg nicht als solchen angreifen und vertilgen möchte, sondern seine Ursa­ chen ... ich wehre mich unablässig gegen die herrschende Gedankenlo­ sigkeit, den Krieg als solchen so zu hassen als sich selbst, den Aussatz unserer Seele. - Man muß seine Gedanken nicht gegen den Krieg rich­ ten, sondern gegen sich, und sofort damit anfangen. » Es fällt schwer, heute, angesichts der Übermasse an Vernich­ tungsmitteln von globaler Reichweite, solche Gedanken nachzu­ vollziehen.

Die Fundamente für diesen Zusammenbruch waren freilich Jahrzehnte früher gelegt worden. Der Schock des Zweiten Weltkriegs, die Niederlage der glück­ losen Ofliziersopposition gegen Hitler und der «Oktroi» der westlichen Siegermächte erst lassen die (west)deutsche Gesell­ schaft gewahr werden, daß die Träume von der Zukunftsgesell­ schaft aus den Bausteinen der Vergangenheit zerplatzt sind. Erst nach 1945 wächst - sehr langsam - die Bereitschaft, der Demo­ kratie auch positive Seiten abzugewinnen.

Die Menschen der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen leb­ ten in einer gespaltenen Welt. Im Rückblick beschreibt der Psychoanalytiker Manes Sperber, in jungen Jahren ein Anhän­ ger der kommunistischen Partei, den Blickwinkel des Jugend­ lichen in der Weimarer Republik: 60 «Hüben - drüben... Hier eine Welt des Niedergangs, in der das ewig Gestrige mordend verendet - dort eine neue Welt im Aufbau für neue Menschen. Drüben - hüben: die Sowjetunion, das sozialistische Sech­ stel der Erde auf einer Seite - die fünf Sechstel auf der ändern, wo man angesichts halten, von und Verhungernden wo sich die Weizen Kohlenhalden verbrannte, haushoch um türmten, den Preis indes in zu den Hütten der Ausgesteuerten Kinder erfroren.

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